Virus Culinarius  

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Alt 27.11.2011, 22:43   #1
Andrea
 
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Standard Babys/Kleinkinder dürfen erst ab dem 2. Lebensjahr Kuhmilch trinken???

Huhu an Euch,

ich probiere für meine Freundin Brigitte (Anfang September stolze Oma geworden ) ein paar Babybrei-Rezepte aus.

Ich habe mir hierbei auch ein paar Bücher ausgeliehen (sind schon ein paar Jahre alt), durchgelättert und zur Seite gelegt.

Ich habe meine eigenen Rezepte vor über 20 Jahren mit dem Thermomix nachgekocht. Damit ich die richtigen Monate einstelle, schaue ich stets erst im Netz nach z.B bei Alnatura.

Heute habe ich einige Breirezepte mit Vollmilch gekocht, da ich diese nicht im Netz gefunden habe, habe ich eingegeben :....ab wann darf ein Baby Vollmilch trinken ?

Ergebnis --> erst ab dem 2. Lebensjahr und dann auch nicht zuviel !!!

Nun möchte ich von Euch wissen, ist das tatsächlich so???
Geben junge Mütter von heute ihren Babys erst ab 2 Jahren Kuhmilch zu trinken?

Warum gibt es dann trotzdem Fertigbreie mit Frischmilch anzurühren zu kaufen ?
Warum gibt es Baby-Gläschen mit Joghurt und Korn & Früchten zu kaufen ?

Liebe Grüße Andrea
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„Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit."
Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, versteht darunter den Zustand völligen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens.

Geändert von Andrea (27.11.2011 um 22:53 Uhr)
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Alt 27.11.2011, 22:54   #2
Nelja
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Hallo Andrea!

Ich kann Dir dafür keine Quellen liefern, weiß aber, dass viele Eltern ihren Babys/Kleinkindern Ziegenmilch geben, da diese besser verträglich ist, als Kuhmilch.
Wenn bei uns jemand Ziegenmilch kauft, dann fragt man ja schon mal, für wen die denn sein soll. Und da erzählen eben sehr viele, dass die für ihre Kinder ist. Die Eiweiße sind ganz anders aufgebaut als in der Kuhmilch und die Fettmoleküle sind wesentlich kleiner und daher besser verdaulich.

Das ganze ist zwar ohne Wuellenangabe, aber vielleicht hilft es Dir etwas weiter. Ziegenmilch gibts es ja inzwischen in fast jedem Supermarkt zu kaufen. Zwar keine Frischmilch aber immerhin Bio-H-Milch von Andechser.
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Alt 27.11.2011, 23:17   #3
Andrea
 
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Liebe Nelja,

Dankeschön für Deine schnelle Antwort, hab auch gleich im Netz gesucht und auch gefunden --> Klick mich

Meine Güte, bin ich froh, dass ich die Babyzeit hinter mir habe

Ich selber habe Kuhmilch bekommen und auch meine Babys/Kinder --> Allergien hat bei uns keine/r, vielleicht kommt daher (Kuhmilch in der Kindheit) die ein oder andere Macke ??!!!

Wäre ich heute (im Jahr 2011) gerade Mutter geworden, wäre ich schon unsicher, ob ich Milch füttern sollte oder nicht (besonders beim 1. Baby)...

Liebe Grüße Andrea
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Alt 27.11.2011, 23:45   #4
kleine Meta
 
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Hallo Andrea,

meine beiden waren/sind zum Glück ohne Allergien (bis jetzt), und da sie jetzt erwachsen sind, brauch ich mir auch keine Gedanken mehr machen um ihr Essen Aber mein Patenkind z. B. hatte eine erst im Schulalter erkannte bzw. aufgetretene Kuhmilchunverträglichkeit, da hat die Mutter dann auch immer Ziegenmilch gekauft, und die wurde gut vertragen.

Es ist wohl wirklich so, dass Ziegenmilch besser verträglich ist, aber zu meiner Zeit war auch noch nicht die Rede davon, dass Babies keine Kuhmilch vor dem zweiten Lebensjahr bekommen sollten, so ändern sich die Zeiten
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Grüße aus dem Rheinland von der kleinen Meta

"Der Weg ist das Ziel!"

"Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen!"
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Alt 28.11.2011, 00:10   #5
Andrea
 
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Liebe kleine Meta & Nelja,

hier habe ich aktuelles (2011) über Ziegenmilch gefunden --> Klick mich

Dann probiere ich meine Baby-Milchrezepte nun mit Ziegenmilch

Dankeschön an Euch

Liebe Grüße Andrea
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Alt 28.11.2011, 00:35   #6
Uma-Lucy
 
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Hallo Andrea,

unsere kleine Enkelin (gerade 4 geworden) hat nach 6 Monaten Kuhmilch bekommen. Die ersten 6 Monate wurde sie voll gestillt, weil sie wegen des Vaters hoch allergiegefährdet ist.
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Grüßlis Uma-Lucy

Lebe jeden Tag, es könnte Dein letzter sein!
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Alt 28.11.2011, 01:08   #7
Susanne
 
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Moin!

Unsere Kinder haben auch die ersten 2 Jahre keine Kuhmilch (auch keine Ziegenmilch) bekommen. Aber ich habe ihnen unter anderem Sahne und Butter als Fett (so wie Öl) mit in den Brei gegeben. Die Butter auch auf Brot.

Wir sind keine guten Milchverwerter, alle nicht. Leider klappte es bei mir auch mit der Ziegenmilch nicht 100%, aber besser als mit Kuhmilch.

Ich versuche möglichst viel Rohmilch für die Kinder bereit zu stellen, denn sie mögen gerne Milch. Die vertragen sie in Maßen gut. Aber da ist die Frage, ob man die schon Babies geben will!

Selber lasse ich die Finger von der Milch, nur meinen täglichen Cappucino brauche ich. Und Käse esse ich, wenn es grad gut läuft.
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Liebe Grüße von Susanne
TM 31, Stöckli, 6,5l Crocky, Pampered Chef

Ich kann keine 100 jährigen Eichen pflanzen.


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Alt 28.11.2011, 08:46   #8
clair
 
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Hallo,

die Eiweissbausteine in der Kuhmilch sind sehr groß. Kleine Kälber müssen schneller wachsen als kleine Babys. Ausserdem ist der Kasseinanteil in der Kuhmich sehr hoch. Der junge Babymagen kann das nur schwer verarbeiten und reagiert deshalb oft unangenehm. Man sollte mit Kuhmilch nach dem 1. llebensjahr beginnen und zwar vorsichtig und nicht am Abend. Wenn ein Kind dann keine Milch verträgt, dann hat man oft die ganze Nacht Probleme. Die Abendmahlzeit sollte immer, wie bei den Erwachsenen übrigens auch, leicht und gut verdaulich sein. Dann schläft es sich besser. Die Meinung, dass man die Kinder "pappsatt" füttern soll, damit sie durchschlafen, hält sich aber hartnäckig.
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LG clair
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Alt 28.11.2011, 09:19   #9
boqueria
 
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Huhu Andrea,

ich bin mit Kuhmilch aufgewachsen und meine Tochter auch. Eben habe ich mit meiner Nichte gesprochen. Ihr Sohn ist 7 Monate und bekommt Kuhmilch.
Sie sagte:"So nen neumodischen Quatsch mache ich nicht mit. Johann verträgt Kuhmilch. Warum soll ich dann was ändern? Mein Kind wird nicht verpimpelt und geht auch nicht ins Ballett."
Da mußte ich doch grinsen. Die hat sich echt aufgeregt. Was ich alles zu hören bekam über Ratschläge, wie man ein Kind "artgerecht" aufzieht. Sie meinte, dass sie, statt wechselnd Ratschläge zu lesen, lieber mit ihrem Kind schmust. Da hätten beide mehr von.

Mein Mann fragte mich gerade, ob Mütter wissen, wie groß Eiweißmoleküle sind. Die meinen dann sicher auch, ein Quantensprung sei groß. (Anmerkung: Wer sich dafür interessiert, wie "groß" ein Quantensprung ist, kann mal diesen Zeitartikel über "sprachliche Dummheiten" lesen. Ein Quantensprung findet im atomaren Bereich statt.)

Liebe Grüße
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Sigrid

"Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen." (Giuseppe Mazzini)

Geändert von boqueria (28.11.2011 um 09:34 Uhr)
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Alt 28.11.2011, 09:58   #10
clair
 
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Liebe Sigrid,

deinen Beitrag finde ich jetzt etwas daneben. Hier wird ein ganzer Berufsstand verunglimpft. Versteh ich nicht, was das mit Kuhmilch in Babynahrung zu tun hat.

Mütter können sehr gut selbst entscheiden, was sie ihren Kindern zum Essen geben. Es wird trotzdem immer z. B. von der WHO Empfehlungen geben.

Schade, das hier eine weitgehend sachliche, wenn auch unterschiedliche Diskussion kaum möglich ist.
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LG clair
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Alt 28.11.2011, 10:16   #11
boqueria
 
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Sorry clair,

welcher Berufsstand wird verunglimpft?

Ich habe meine Meinung geschrieben und die meiner Nichte erzählt. Von mir aus können Mütter ihren Kindern zu essen geben, was sie wollen. Ich habe da eh kein Mitspracherecht. Aber ich darf meine Meinung schreiben!

Es gab immer schon Empfehlungen. Als meine Tochter ein Säugling war, wurde gesagt, man solle Folgemilch nicht mit Leitungswasser anrühren. Das wäre schädlich. Da haben viele Mütter die Babynahrung mit Heilwasser angerührt. Meine Freundin und ich auch. Bis unser Kinderarzt sagte, wenn wir nicht langsam damit aufhören würden, brächten wir unsere Kinder um ein gesundes Immunsystem!

Liebe Grüße
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Sigrid

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Alt 28.11.2011, 11:21   #12
Tina77
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Hallo,
ich habe sowieso bei fast allen Kindern lange gestillt, sodass erst einmal keine Kuhmilch nötig war.
Ab dem 2. Lebensjahr heißt meiner Meinung nach übrigens nach dem 1. Geburtstag, sprich das 1. Lebensjahr ist von 0 - 1 Jahr, das 2. dann von 1-2 Jahre.

Kuhmilch ist nicht so verträglich wie z.B. Muttermilch, und demnach schadet es ganz sicher nicht, im ersten Lebensjahr darauf zu verzichten - vor allem, wenn in der Familie Allergien verbreitet sind. Ich persönlich hätte kein Problem damit meinen Kindern auch im 1. Lebensjahr Vollmilch zu geben - ich würde es halt erst langsam antesten. Da ich aber auch unser nächstes Kind stillen werde (wenn alles klappt), erübrigt sich das hier dann wohl wieder.
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Alt 28.11.2011, 11:53   #13
dana
 
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Huhu,

hier auch noch ein sehr interessanter Artikel zur "Gluten- und Laktose-Hysterie":

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/533075

VG
Dana

P.S. Meine Kinder haben mit ca. 1 Jahr Kuhmilch bekommen (vorher 7 bzw. 5 Monate gestillt, dann Babynahrung). Die Große hatte damit überhaupt keine Probleme, beim Sohn gab es im Alter von 3-6 Jahren leichte Neurodermitisschübe aufgrund von Milcheiweißunverträglichkeit (lt. Heilpraktiker) - heute kann er aber auch Milch in Maßen trinken. In der milchfreien Zeit habe ich lange Sojamilch verwendet, bis ich las, dass diese zu vielfältigen Störungen im menschlichen Körper führen kann - darauf hin habe ich mit Wasser verdünnte Sahne zum Kochen benutzt. Diese Mischung wurde gut vertragen und schmeckte auch besser als das Soja"zeug".
__________________
Liebe Grüße
Dana

Geändert von dana (28.11.2011 um 11:58 Uhr)
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Alt 28.11.2011, 12:17   #14
boqueria
 
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Huhu dana,

das ist ein interessanter Artikel. Vielen Dank für den Link.
Besonders gefallen mir zwei Stellen:

"Junge Eltern hören immer wieder den Rat, dem Säugling im ersten Lebensjahr keinen Weizen- oder Haferbrei zu füttern und Kuhmilch gar nicht zu geben. Das schütze vor Allergien. Allerdings scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Die neuesten Empfehlungen der Bundesregierung und der medizinischen Fachgesellschaften zur Säuglingsernährung legen nahe, dem Baby bereits mit dem vierten, spätestens aber mit dem sechsten Lebensmonat glutenhaltige Lebensmittel zu geben, um sein Immunsystem daran zu gewöhnen. Auch gegen Kuhmilch im ersten Lebensjahr haben die Fachleute nichts einzuwenden."

und

"Laktose kann Säuglingen und Kleinkindern ohnehin nichts anhaben, denn ihre Laktase funktioniert selbst in Asien, wo Laktoseintoleranz weit verbreitet ist, einwandfrei: Schließlich sind auch in der Muttermilch große Mengen Milchzucker enthalten."

Liebe Grüße
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Sigrid

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Alt 28.11.2011, 12:31   #15
Andrea
 
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Huhu an Euch,

@Uma-Lucy - auch ich habe beide Kinder 6 Monate lang voll gestillt, dann
zugefüttert und bis 13 Monate (bei jedem Kind) weiter gestillt

@Dana - Hysterie bei Gluten & Laktose, dieses trifft zu, viele glauben nur wenn auf den Lebensmitteln steht "Gluten & Laktosefrei" ist dieses die bessere Wahl

Mögliche Ursachen der Gluten-Unvrträglichkeit --> Klick mich

"Es liegt also am Insektenabwehrstoff ATI. Der ist zwar nicht giftig, aber er sorgt für Eigenschaften, an denen es alten Getreidesorten mangelt: Resistenzen gegen Schädlinge und ein hoher Ertrag. Und genau darauf sind Hochleistungssorten für das globale Getreidegeschäft getrimmt."


Liebe Grüße Andrea

PS. ...meine Babybrei-Milchrezepte stelle ich nun auch ein und überlasse es jeder Mutter/Oma, ob dies mit Sojamilch/Ziegenmilch/Sahnewasser etc. hergestellt wird, oder halt überhaupt nicht zubereitet wird
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Alt 28.11.2011, 16:06   #16
dasKGM
 
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Hallo,
die Meinungen gehen heute, wie bei allem, weit auseinander. Als Mutter einer 16 Monate alten Tochter versuche ich fundierte Quellen zu Rate zu ziehen und arbeite nach meinem Gefühl. Ich habe 6 Monate voll gestillt und dann mit der Beikost angefangen. Als der Abendbrei (Getreide-Milch-Brei) anstand, habe ich ihn zunächst mit Säuglingsmilchpulver angerührt, da darin die Eiweiße aufgespaltener sind als in Kuhmilch. Nach einer Weile, noch vor dem 1. Geburtstag habe ich auf Halb Vollmilch- Halb Wasser gewechselt und später die reine Vollmilch verwendet. Fettarme Milch soll man bei Kindern laut dem Säuglingsbreikurs, den ich besucht habe noch nicht verwenden, da diese weniger Calcium enthalte. Ab dem 11. Monat soll man sogar Naturjoghurt geben, da daraus das Calcium besser aufgenommen würde.
Zur Ziegenmilch gibt es durchaus auch kritische Stellungnahmen Quelle
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Viele Grüße vom Kleinen Gefräßigen Monster!
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Alt 28.11.2011, 19:08   #17
Nelja
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Hallo KGM!

Ich zitiere mal einen Satz aus Deinem Link:
"Nach den Richtlinien der Europäischen Union ist Ziegenmilch (im Gegensatz zu Kuhmilch und Sojaproteinisolaten) als Proteinquelle für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung nicht zugelassen."

Und, was sagt uns der? Nichts. Meine Eltern haben anfangs aus Nichts Käse hergestellt, weil Ziegenmilch in der Milchverordnung nicht aufgeführt war... Der Link besagt meiner Meinung nach nur, dass Ziegenmilchprodukte vielleicht nicht besser sind als Kuhmilchprodukte, mehr nicht. Eine kritische Stellungnahme kann ich da nicht herauslesen. Nur, dass die Ernährungskommision es einfacher findet, von Ziegenmilch abzuraten, als diese ausreichend zu untersuchen

Es ist müßig, sich darüber zu streiten, was Kinder essen sollten oder nicht. Ich habe mit einem halben Jahr das Essen bekommen, was meine Eltern auch gegessen haben, nur eben püriert. Und da war auch Ziegenbraten in Rotweinsauce bei. Ich kann nicht behaupten, dass mir das geschadet hat...
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Alt 28.11.2011, 19:25   #18
boqueria
 
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Zitat:
Zitat von Nelja Beitrag anzeigen
Und da war auch Ziegenbraten in Rotweinsauce bei. Ich kann nicht behaupten, dass mir das geschadet hat...
Super, Nelja, jetzt weiß ich ja woran es liegt.
Bei mir war es auch so. Nur war der Ziegenbraten ein Rinderbraten. Aber er schwamm auch in Rotwein!

Liebe Grüße
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boqueria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2011, 20:16   #19
dasKGM
 
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Zitat:
Zitat von Nelja Beitrag anzeigen

Es ist müßig, sich darüber zu streiten, was Kinder essen sollten oder nicht. Ich habe mit einem halben Jahr das Essen bekommen, was meine Eltern auch gegessen haben, nur eben püriert. Und da war auch Ziegenbraten in Rotweinsauce bei. Ich kann nicht behaupten, dass mir das geschadet hat...
Hallo,
ich wollte die Ziegenmilch auch nicht schlecht machen.
Ich zitiere aus dem Link: "Die Ernährungskommission rät aufgrund der ungenügenden Evaluation generell von der Verwendung von Ziegenmilchnahrungen im Säuglingsalter ab." Sie raten davon ab und sprechen von der möglichen Kreuzallergie zu Kuhmilch, aber wie ich schon gesagt habe, sollte jede Mutter/Vater auf das eigene Gefühl vertrauen und das tun, was er/sie für richtig hält. Wenn man lange genug im Internet sucht findet man für und gegen alles Argumente. Meiner Meinung nach ist der gesunde Menschenverstand und ein vernünftiger Umgang mit normaler bewährter Ernährung am sinnvollsten und man sollte sich nicht allzu verrückt machen lassen. Demnächst wird es sicherlich wieder andere Studien geben mit ganz neuen Meinungen.
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Viele Grüße vom Kleinen Gefräßigen Monster!
dasKGM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2011, 23:09   #20
Zatre
 
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Hallihallo!!

Also bei uns war es damals auch ein riesen Thema. Ich habe voll gestillt und meine große Tochter hat dann verdünnte Kuhmilch bekommen (nach 6 Monaten als Brei, da ich da noch gestillt habe) einmal abgekocht, das verdünnen habe ich dann immer mehr reduziert, bis sie dann irgendwann ihre "volle" Milch bekommen hat. Wir waren voll mit Allergien, aber bevor ich ihr dann "künstliche" Babynahrung geben wollte, habe ich es nach dieser Methode gemacht. Kinder-/Hautarzt und Hebamme haben mir zu dieser Methode geraten. Alle ist gut gelaufen, beide Kinder haben keinerlei Allergien!!
__________________
Liebe Grüsse Marion

Geniesse den Augenblick, denn es ist der erste Tag von dem Rest Deines Lebens!
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